Nach einem langen Flug begrüßt uns Delhi, der im Reiseführer als dreckig, laut und stinkend beschriebene Startpunkt unserer dreiwöchigen Exkursion, mit einem brennenden Bus auf einem Minenfeld an Schlaglöchern.

"Kein Unfall, nur ein Kurzschluss!"

Vor dem roten Fort
Im weiteren Verlauf des Tages entdecken wir die zahlreichen Märkte Delhis, lassen uns von köstlichen Speisen am Straßenrand begeistern und sehen die Armut auf den Straßen. Stinkende Rikkschas, Mofas und Autos auf überfüllten Wegen, herumwuselnde Inder, wo auch immer man hinsieht, als auch Elefanten, Kamele, Ziegen, Schweine und Schafe auf der Straße, machen unsere Ankunft neben akutem Schlafmangel zu einem sehr aufreibendem Ereignis. Wohl auch aufgrund der wenigen Touristen, die wir heute außer uns entdecken, sind wir die Attraktion für alle Einheimischen und müssen uns massiv gegen Abwerbe- und Abzockangebote wehren. Alleine die Buchung eines Zugtickets wird dadurch zur Tortur.
Das Essen allerdings mundet wunderbar. Bei einer Portion gut geschärftem Gemüsecurry mit Nanbrot in einer Blätterschale statt Plastikbecher für 5 Rupien (unter 10ct) macht das Essen gleich doppelt soviel Spaß.




Outdoorfriseur, gar keine schlechte Idee!

Zwei Rotznasen



Typische Garküche am Straßenrand

Zwei Jungs haben es auf uns abgesehen. Zum Anlass des Nationalfests Holi besprühen, bemalen, beschmeißen sich die Inder mit bunten Farben. Hier sind wir Vorab-Opfer geworden. Obwohl das Fest noch nicht in Gange ist, sind schon einige Jungs fleißig dabei. In etwa wie die Leute, die bei uns schon an Weihnachten mit Silvesterböllern zündeln.
Namasté,
Valentin