Nach einem leckeren Ananas-Frühstück machen wir uns auf den Weg zum 200m entfernten Flughafen. Ja, ihr habt richtig gelesen! Wir fliegen nach Panama City und ersparen und so die zehnstündige Busfahrt. Und daran ist nur Valentin schuld – vielen Dank nochmal mein Schatz!
Es war ein ganz toller Flug in einer kleinen Maschine. Aus der Luft hatte man einen wunderschönen Blick auf die vielen zerstreut liegenden Inseln, die teilweise gar nicht bewohnt sind.
Nach nur einer Stunde hatten wir unser Ziel erreicht und somit einen ganzen Tag mehr zur Verfügung um die Stadt zu erkunden.


Wir liefen durch die ganze Stadt, zuerst besichtigten wir das Bankenviertel mit der beeindruckenden Skyline. Am nächsten Morgen war dann shopping angesagt und ich muss Valentin für seine Geduld loben! Auch das alte Stadtviertel Casco Viejo haben wir nicht ausgelassen. Dieser Teil der Stadt ist das extreme Gegenteil zu den vielen Luxushotels auf der anderen Seite. Von hier aus kann man die lange Schlange der Schiffe beobachten, die gerade den Panamakanal passiert haben.
Insgesamt sind wir 15 Km in unseren Flip-Flops herumgelaufen aber es hat viel Spaß gemacht. Ich habe jeden Sonnenstrahl aufgesogen und hoffe, dass auch hier bald der Frühling eintrifft!

Skyline in Panama City


Montag um sechs Uhr aufgestanden und Dienstag um neun Uhr morgens endlich in Frankfurt gelandet: Wir sind wieder zurück im kalten Deutschland.
Vielen vielen Dank für all die lieben Kommentare, es war schön in der Ferne von euch und zuhause zu lesen.
Die Blog-Url könnt ihr ruhig weiterhin unter euren Favoriten abgespeichert lassen, denn wie ich uns kenne wird das Fernweh wieder siegen und das bestimmt nicht unsere letzte Reise gewesen sein. ![]()
Mal sehen, wohin es uns als nächstes verschlägt.
Liebe Grüße,
Sarah und Valentin
Unser erster Tag auf der Insel in Bocas del Toro war nicht so schön. Der Himmel voller Wolken und Regen zuhauf.
Wir hatten vor mit geliehenen Fahrrädern zu einem Strand zu fahren, der etwa 8km entfernt ist.
Die Hügelpiste war durch den Regen dann aber so ueberschwämmt, dass wir irgendwann umdrehen mussten. Achso, die Fahrräder waren natürlich auch schrottreif…

Fahrrad fahren auf Bocas del Toro
Ansonsten blieb nicht viel mehr als etwas zu Essen, den Ort zu erkunden und nochmal kurz ins Internet zu gehen.
Für heute morgen hatten wir eine Bootstour geplant, ich wollte einen Tauchgang machen und Sarah schnorcheln. Das Wetter war traumhaft karibisch und so ging es mit dem Boot zu zwei verschiedenen Inseln, wo wir die Unterwasserwelt erkundeten.
Durch Regen und Wind an den Vortagen ist die Sichtweite im Wasser leider nicht so hoch, aber es hat gereicht um Fische und Korallen ausgiebig betrachten zu koennen.


Nachmittags waren wir noch ein wenig am Strand, nach dem üblichen Wassermelonen-Ananas-Verzehr. (Einfach zu gut und günstig, um das hier nicht täglich zu essen!)

Auf geht’s nach Bocas del Toro!
Früeh ging es wieder los zur Grenze von Costa Rica/Panama. Wir liefen über eine extrem einsturzgefährdete Brücke mit durchgerosteten Stellen und Löchern und schon waren wir auf der Panamaseite angelangt. Leider haben wir die Zeitverschiebung nicht bedacht und so mussten wir wegen der Mittagspause dort eine Stunde vor dem Schalter warten bis es weiterging.

Am Bootssteeg angelangt erfuhren wir, dass das Boot für zwei Uhr sowie das für drei Uhr bereits ausgebucht waren und wir nur noch das um fünf Uhr nehmen koennten. Um kurz vor fünf stellten die Bootsbetreiber schlagartig fest, dass der Wasserspiegel mal wieder viel zu niedrig sei und wir mussten in Privatautos an eine andere Anlegestelle gebracht werden, die eine Stunde entfernt war. Das war mal wieder ein Tag voller Warten, aber schliesslich kamen wir zu unserem Zielort: Die Isla Colon mit der Stadt Bocas del Torro.
Wie es uns hier erging, erfahrt ihr später, weil das Internet hier so teuer ist!

Viele liebe Grüße,
Sarah (Ich freu mich schon auf zuhause!)
Der Anreisetag in den Nationalpark an der Karibikküste war nicht ganz einfach: Von Cariari aus fuhren wir in einem Bus, in dem unter unseren Füßen tropfende Schweineköpfe in Plastiksäcken transportiert wurden, durch Bananenplantagen, bis wir mitten in der Pampa aussteigen mussten, um unsere Schuhe zu desinfizieren, warum auch immer. Schließlich gelangten wir an eine Bootsanlegestelle, wo wir in ein kleines Tuckerboot umstiegen. Nach drei Stunden legten wir im Nirgendwo an, warteten etwa eine Stunde erneut ohne zu wissen warum. Die Wartezeit wurde uns von vier lustigen Mädels aus Mainz verkürzt. Als dann ein anderes Motorboot mit einem Benzinkanister kam, wussten wir auch warum wir so lange warten mussten. Der Nationalpark ist sehr abgelegen und kann nur mit Booten und Flugzeugen erreicht werden.
In einem schönen Hostel wohnen wir nun zusammen mit Lilith und Sarah aus Bremen, mit denen wir uns in der ersten Nacht in Cancun ein Zimmer geteilt hatten, den Mädels aus Mainz und einem Pärchen aus Wien. So viele Deutsche haben wir auf der gesamten Reise nicht getroffen und jetzt sammeln wir uns hier alle auf dieser kleinen Halbinsel. Es ist lustig mal wieder zu verstehen, was um einen herum gesprochen wird und wir haben viel Spass zusammen.
Für den nächsten Morgen buchen wir gleich eine Kanutour durch den Nationalpark mit Führer. Die Nacht ist viel zu kurz! Um halb 6 sind wir schon am paddeln, aber das tolle Licht des Sonnenaufgangs ist unbeschreiblich. Ausserdem wollen wir ja viele Tiere sehen und die sind so früh am Morgen eben aktiver. Wir sehen Affen, viele Vogelarten, deren Namen ich mich leider überhaupt nicht behalten kann, ein kleines und ein großes Krokodil und tolle Pflanzen. Durch enge Kanäle fahren wir langsam durch den dichten Regenwald und sind total beeindruckt von diesem schönen Stückchen Erde.



Nachmittags machen wir zu viert noch eine kleine Wanderung durch einen Dschungelpfad und sehen Riesenspinnen und Unmengen von Blattschneideameisen. Der Nationalpark ist der Haupt-Eiablegeplatz für die grossen Meeresschildkröten. Von den acht Arten nisten sechs in Costa Rica und davon vier in Tortuguero! Leider sind wir etwas zu früh und bekommen keine zu Gesicht.
Im strömenden Regen packen wir am naechsten Morgen unsere sieben Sachen und laufen durch Matschpfützen zum Fluss. Wir haben uns gegen den Touritransfer (30 Dollar!) und für die aufwändigere Einheimischenvariante entschieden. Das heisst also das Boot um 6h und nicht das um 10h nehmen und länger unterwegs sein. Nach etwa zwei Stunden war der Spaß zuende. Alle mussten aufgrund des zu niedrigen Wasserspiegels aussteigen und zur Busstation laufen. Mit dem Rucksack bepackt wateten wir also durch das Wasser an Land und stapften über eine Kuhherde mit frischen warmen Kackhaufen voran. Nach 10 Metern blieb mein Flip-Flop im Schlaps stecken, sodass mir nichts anderes übrig blieb als barfuss weiter zu marschieren. Es war wirklich relativ eklig, aber wir wollten ja Geld sparen. Irgendwann hörte der Weg einfach auf und wir mussten Gräben und Flüsse auf Baumstämmen ueberqueren. Nach etwa 2km kamen wir zu dem Bus, der uns aus der Pampa raus und in den nahegelegenen Ort Cariari bringen sollte.

Doch dort ging unser Glückstag weiter, als wir Busfahrkarten nach Puerto Viejo kauften, nach 2 Stunden dort ankamen und feststellten, dass es wohl zwei verschiedene Puerto Viejos gibt und wir in die ganz falsche Richtung gefahren waren. Also erst mal warten und dann alles wieder zurück fahren. Irgendwann kamen wir doch noch im richtigen Übernachtungsort an und es war mir ausnahmsweise mal fast egal, dass wir mal wieder so nett von einer grossen Schabe begrüßt wurden, die dann auf nimmer Wiedersehen unter dem Bett verschwand.
Ich hoffe auf eine Entschädigung auf der Karibikinsel in Panama und freue mich auf ein paar letzte Tage Sonne, bis es wieder zurück nach Deutschland geht, wo dicke Socken und Fleecepullis auf mich warten.
Nachdem wir in Costa Rica angekommen sind, entschieden wir uns mal ein paar Strandtage einzulegen. In dem Urlaub waren wir bisher nur selten am Meer und noch gar nicht an der Pazifikküste.
Trotz zwei Mal umsteigen in andere Busse kamen wir sehr günstig und verhältnismäßig schnell an unseren Zielort: Samara – ein kleiner Ort ohne viele Touristen und in Insiderkreisen als der Surfspot Costa Ricas bekannt.
Viel spannendes zu erzaehlen gibt es da nicht, aber wir hatten zwei schoene Tage mit Sonne, Meer, Melonen, Mangos, Seafood und leckeren Cocktails.

Strand von Samara



Momentan sind wir in San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas. Wir waren heute ein wenig bummeln & shoppen und werden uns morgen früh auf den Weg an die Karibikküste zum Tortugero-Nationalpark machen.